Umsetzung freies  W-LAN

 

Bei dem Thema WLAN dreht sich die Gemeinde seit Anfang 2017 im Kreise. Die CDU hat das Thema auf die Tagesordnung der Gemeinde gebracht und immer wieder daran erinnert. Sie hat noch einmal deutlich gemacht, wo der Unterschied liegt. Die CDU will freies WLAN, wenigstens an der alten Schule in Haverlah und am Dorfgemeinschaftshaus in Steinlah.

 

Bürgermeister und Mehrheit im Rat verkennen, dass es um zwei verschiedene Sachverhalte geht:

 

1. Die WLAN-Versorgung innerhalb des Gebäudes Dorfgemeinschaftshaus, die selbverständlich – wie in anderen Häusern üblich – mithilfe einer FRITZ!Box sichergestellt wird. Dies bezieht sich allerdings nur auf die Versorgung innerhalb des Gebäudes.

 

2. Der Zugang zum Internet gehört in unserer heutigen Gesellschaft zu den Grundbedürfnissen im Rahmen der sozialen Teilhabe.

 

Es können sich nicht alle Bürgerinnen und Bürger – insbesondere Jugendliche und sozial schwache – einen teuren Telefontarif, der den Zugang zum Internet beinhaltet, oder die teuren LTE-Handytarife leisten. Deshalb ist es parteiübergreifender gesellschaftlicher Konsens, dass im Rahmen der Daseinsvorsorge die Kommunen den barrierefreien und kostenfreien Zugang zum Internet dadurch gewährleisten sollen, dass an öffentlichen Gebäuden Einrichtung geschaffen werden, die den freien Zugang ermöglichen.

 

Dies hat sowohl die rot-schwarze Landesregierung in Hannover in ihrem Masterplan [ http://www.mw.niedersachsen.de/startseite/masterplan_digitalisierung/digital-strategie-niedersachsen-167922.html Seite 46 ], als auch die kommunalen Spitzenverbände von Landkreisen, kreisfreien Städten und Gemeinden, zum Beispiel in der Broschüre des Städte- und Gemeindebundes (siehe unten), kundgetan. Daran gibt es auch übergreifend keine Kritik.

 

Genau um den letzten Punkt geht es der CDU mit ihrem Antrag „Zugang zu freiem WLAN“ in der Gemeinde.

 

Um diesen zu gewährleisten benötigt man einen Übergang vom Internet in eine freie Übertragung. Dies geschieht mithilfe eines sogenannten „Access-Points" der den Zugang ermöglicht. Dieser strahlt in Form eines Schmetterlings die notwendigen Zugangsfrequenzen nach außen. Dies etwa über 300 m. In dem Bereich kann man dann den barrierefreien und kostenfreien Zugang zum Internet finden.

 

Das hat nichts mit Tourismus, wie fälschlich behauptet wurde, zu tun. Es geht um den barrierefreien und kostenfreien Zugang für jedermann.

 

Der Landkreis hat ein Programm aufgelegt, wonach er zum Beispiel für das Dorfgemeinschaftshaus die Investitionskosten übernehmen würde. Die Gemeinde brauchte dann nur die laufenden Gebühren von 107 € pro Monat übernehmen. Dazu ist die Mehrheit im Rat nicht bereit.

 

Der Bürgermeister will nach wie vor nur eine FRITZ!Box-Lösung mit mehreren Verstärkern, für Steinlah, damit die Feuerwehr Steinlah erreicht wird. Die Frage, warum die Feuerwehr Haverlah dann schlechter behandelt werden soll, wurde nicht beantwortet.

 

Wenn Haverlah eine moderne Gemeinde sein will, braucht es auch das freie WLAN. Dazu gibt es eine parteiübergreifende Empfehlung aller kommunalen Spitzenverbände sowie eine Empfehlung des Bundes und der Landesregierung im Masterplan. Danach sollen alle öffentlichen Gebäude mit Zugängen für freies W-LAN versehen sein.

 

Das Bürgerforum ist der Auffassung, dass sei nur etwas für Städte mit Tourismus. Die Tatsache, dass es auch Menschen mit geringen Einkommen gibt, die sich keine teuren Tarife leisten können, wird ignoriert.

 

Leitfaden für freies Wlan
GH-83-freies WLAN-Leitfaden Hessen für [...]
PDF-Dokument [3.3 MB]

    Kommt Bewegung in das Thema "freies WLAN"?

 

 

Was lange währt wird endlich gut“ lautet eine Volksweisheit. In Haverlah kann man sagen, „die Mehrheit scheint ein Diesel zu sein, der lange vorgeglüht werden muß“.

 

Nachdem wir darauf aufmerksam gemacht haben, daß es beim Landkreis noch Restmittel aus dem Programm „freies WLAN“ gibt (siehe unten). Haverlah war nicht berücksichtigt worden, weil die für den Bereich Baddeckenstedt zur Verfügung stehenden 3 Standorte an den Ort Baddeckenstedt (2) und Burgdorf (1) gegangen waren, konnte sich die Mehrheit jetzt zu einem erneuten Antrag an den Kreis durchringen und hat ihre totale Ablehnung dieser zu einem modernen Ort gehörenden Errungenschaft aufgegeben.

 

Wenn wir in der neuen Runde berücksichtigt werden, sollen in Haverlah und Steinlah je ein Standort für freies WLAN (Outdoor), also wirklich zugänglich, geschaffen werden.

 

 

Nach Auffasssung der  CDU gehören neben guten Verkehrsverbindungen, Bauplätzen und guten Breitbandstrukturen auch die Möglichkeiten des Zugangs zum freien W-Lan zu einer mordernen Gemeinde.

 

Dies wird bisher von der Ratsmehrheit abgelehnt, wie die Haushaltssitzung gezeigt hat. Zumindest war man über den halben Schritt des Indoor-Zugangs hinaus nicht bereit, Mittel für Outdoor-Möglichkeiten, also den wirklich freien Zugang, bereitzustellen. Wir halten das für einen Fehler.

 

Wenn man schon kein eigenes Geld in die Hand nehmen will, dann sollte man sich wenigstens um Zuschüsse und Zuwendungen anderer Ebenen oder Träger bemühen. Die Landrätin hat deutlich gemacht, daß das Kreisprogramm, in dem Haverlah und Steinlah nicht berücksichtigt wurden, nicht voll ausgeschöpft ist. Davon möchten wir profitieren und einen entsprechenden Förderantrag an den Landkreis stellen. 

 

Unser Antrag wird vom Bürgermeister unterschlagen, obwohl er ihn nach dem NKomVG hätte auf die Tagesordnung setzen müssen. Aber das kennen wir schon. Initiativen der CDU werden verdrängt. Wir lassen uns nicht entmutigen.

 

Kein freies WLAN

 

Zu einer fortschrittlichen und für junge Menschen attraktiven Gemeinde gehört auch der Zugang zum freien WLAN. Deshalb ist es Forderung aller kommunalen Spitzenverbände sowie von Bund und Ländern, daß es an jedem öffentlichen Gebäude einen hotspot mit dem Zugang zum freien WLAN geben soll. Das wären in Haverlah die alte Schule, das alte Feuerwehrgerätehaus und das alte Sportheim als Feuerwehrhaus. In Steinlah wären das das Feuerwehrgerätehaus, das DGH und das Sportheim.

 

Die CDU hat das Thema vor langer Zeit auf die Tagesordnung gesetzt und durch nachbohren zur Entscheidung gebracht. Bürgerforum und SPD haben die Bedeutung des Themas als überflüssig und überholt bezeichnet. Nach langer Zeit und einer durch die CDU erwirkten Beratung mit unserem Versorger htp haben sie sich endlich zu einer Entscheidung durchgerungen.

 

Allerdings nur zu einer halben Lösung. Im DGH Steinlah und in der alten Schule in Haverlah soll es eine sogenannte „Indoor-Lösung“ geben. Das heißt einen hotspot, der allerdings nur für die Nutzer des Gebäudes einen Zugang zum freien WLAN bringen wird. Das ist  zwar nicht falsch, aber nur ein halber Schritt.

 

Der Antrag der CDU, der einen punktuellen Zugang auch von außerhalb der Gebäude ermöglicht hätte, wurde angelehnt, obwohl er nur einen geringfügigen Mehraufwand erfordert hätte. Sehr bedauerlich und Fortschritts- sowie Jugendfeindlich.

Anfrage zu den Entscheidungskriterien in der Samtgemeinde

 

Der Landkreis errichtet auf seine Kosten im Gebiets des Landkresies 25 hotpots für einen freien WLAN-Zugang. Davon entfallen auf die Samtgemeinde Baddeckenstedt. Die CDU-Fraktion fragt nun, waraum ist Haverlah nicht dabei? Wer hat dies in der Samtgemeinde wann und nach welchen Kriterien entschieden?

Bürgermeister verweigert rechtswidrig Aufnahme in die Tagesordnung der Ratssitzung vom 22.11.2017

 

Trotz rechtzeitiger Vorlage des Antrages verweigert der Bürgermeister die Aufnahme in die Tagesordnung. Dazu ist er nach dem Niedersächsichen Kommunalverfassungsgesetz nicht berechtigt. Wenn ein Antrag fristgerecht vorgelegt wird, muß er aufgesetzt werden. 

 

Das ist besonders bedauerlich, weil der Antrag beratungsreif gewesen wäre. Die CDU sieht dies als Maßnahme um auch für junge Leute attraktiv zu sein und so dazu beizutragen, daß ein Bevölkerungsschwund gebremst wird. 

Infobroschüre Öffentliche WLAN-Netze in Kommunen

https://www.digitalstrategie-hessen.de/dynasite.cfm?dsmid=511721

 

                                                        Antrag

Gespräch mit htp zum freien WLAN

 

Nachdem wir etliche Male nachfassen mussten, fand am 28.09.2017 in der alten Schule eine Besprechung zu dem Thema statt. HTP war vertreten durch Herrn Frank Wegener.

 

Im Januar 2017 hatte der VA auf Initiative der CDU-Fraktion beschlossen, sich mit dem Thema freies WLAN zu befassen und dazu mit unserem Breitbandversorger ein vorbereitendes Gespräch zu führen.

 

Die Firma htp   war sehr offen und offenbar auch an dem  Thema  interessiert. Es ist nicht nachvollziehbar, warum es so lange gedauert hat, bis es zu dem Gespräch kam. Offenbar hat sich der BGM nicht gekümmert.

 

Freies WLAN bedeutet man ein benötigt man einen Netzzugang in Form eines Access-Points (Hotspot). Dieser Access-Point wiederum wird über einen eigenen DSL Anschluss, der nur für diesen Zweck nutzbar ist, mit dem Internet verbunden. Dies ist eine leitungsmäßige Verbindung, die auch gegebenenfalls Schachtarbeiten erfordert. An einen vorhandenen Anschluss  lässt sich dieses nur anbinden,  wenn ausreichend freie Adern  zur Verfügung stehen. Ob das der Fall ist,  jeweils im Einzelfall geprüft werden.

 

Für den Access-Point gibt es zwei Techniken A) Indoor B) Outdoor.

 

Outdoor hat einen Wirkungskreis von rund 150 m, wobei die Verbreitungsrichtung eher der Form einer Brezel ähnelt.

 

Das Angebot für einen Access-Pointes beinhaltet nicht nur die technische Übermittlung, sondern auch Filter für die Störerhaftung und Servicebereiche.

 

Ein Access-Point kann von rund 200 Benutzern gleichzeitig benutzt werden. Von dieser Grenze ab, wird nicht etwa die Leistung schwächer, sondern das Gerät lässt keine weiteren Nutzer zu und zeigt dem Netzbetreiber einen Engpass an.

 

Statistiken über vorhandene Nutzung vergleichbarer Größenordnungen und Ortschaften wie Haverlah gibt es derzeit nicht.

 

Die Kosten für eine Indoor Lösung sind kostenfrei, für eine Outdoorlösung sind 590 € fällig bei 49 € monatlichen Kosten,  ein Indooranschluss kostet monatlich 30 €.

 

Die Sendeleistung kann sich auf 16, 50 oder 100 Megabit bemessen. Der Unterschied beträgt 10,00 Euro Nutzungsgebühr im Monat.

 

Es würde durchaus ausreichen, für die Zwecke des öffentlichen Betriebes  zunächst  einmal mit der 16 Gigawatt Lösung anzufangen. Nachrüsten ist ohne technischen  Aufwand möglich.

 

Access-Points können an Schaltkästen, öffentlichen Liegenschaften, aber  auch private  Liegenschaften  eingerichtet werden.

 

Mit privaten Liegenschaften müsste ein Duldungsvertrag geschlossen werden, der die Installation eines Projektes zulässt. Dabei stellt sich dann die Stromkostenfrage, die allerdings durch eine Pauschale  geregelt werden  könnte.

 

Diebstahl und Elementarschäden müssen versichert werden. Technische Defekte sind im Servicepreis enthalten.

 

Eine flächendeckende Versorgung macht wenig Sinn. Es würde wohl ausreichen, wenn man Punkte bedient, an denen sich Menschen aufhalten. Das wären beispielsweise in Haverlah die Bushaltestellen und die Tempelecke sowie der Jugendtraum. In Steinlah die alte Schule und das Sportheim.

 

Es bietet sich an, zunächst ein Einstieg mit ein, zwei oder drei Access-Points pro Ortsteil (Söderhof maximal eins) zu  testen.

 

HTP wäre bereit, entsprechende Voruntersuchungen und  Messungen  durchzuführen. Die Firma ist technisch dazu in der Lage und auch dafür eingestellt.

 

Die Indoortechnik erreicht zu wenig Senderadius und kommt deshalb nicht infrage. Man sollte auch bei der Qualität auf bewährte Systeme vertrauen. Wer billig kauft, kauft am Ende doppelt und damit  teuer.

 

               Freies WLAN in der Gemeinde?

18.01.2017

 

Freies WLAN in der Gemeinde Haverlah?

 

Flächendeckendes WLAN ist richtig und wichtig, weil es aus der modernen Welt nicht wegzudenken ist. Wer über ein freies WLAN flächendeckend verfügt ist attraktiv für Wirtschaft, fortschrittliche Bürger und insbesondere junge Leute. Nicht jeder kann sich die Kosten für einen eigenen Zugang leisten. Deshalb gehört es zur Daseinsvorsorge sich um diesen Punkt zu kümmern. Dem Thema hat sich nach Auskunft ihres Vorsitzenden, Jochen-Konrad Fromme, die CDU-Gemeinderatsfraktion Haverlah angenommen und die Möglichkeiten zur Schaffung eines flächendeckenden freien WLANs in der Gemeinde Haverlah zu prüfen angeregt.

 

Der Landkreis Wolfenbüttel will laut Zeitungsmeldungen freie WLAN-Standorte einführen. Dabei ist in erster Linie wohl an Bushaltestellen gedacht, wie sich den Kreistagsunterlagen entnehmen läßt. Dazu hat er die Gemeinden aufgefordert Standorte zu benennen. Die Gemeinde Haverlah benennt folgende Standorte:

 

                        Alte Schule in Steinlah,

                        Bushaltestelle Hauptstraße in Haverlah und

                        Söderhof.

 

Das Konzept des Landkreises mit 25 WLAN Hotspots für den ganzen Landkreis und drei davon in der Samtgemeinde Baddeckenstedt, ist ein richtiger Anfang, führt aber nicht zu einer flächendeckenden Versorgung. Laut HTP beträgt die Reichweite eines Punktes 150 m. Das wird wahrscheinlich nicht ausreichen, um einen Ortsteil (Ausnahme vielleicht Söderhof) mit einem Hotspot zu versorgen.

 

Die CDU hat deshalb in die Gremien der Gemeinde folgenden Vorschlag eingebracht:

 

Um eine Gleichbehandlung aller Einwohnerinnen und Einwohner in der Gemeinde Haverlah zu erreichen und die Attraktivität als Ort zu erhöhen, soll eine flächendeckende Versorgung mit freiem WLAN im Gebiet in der Gemeinde mit allen drei Ortsteilen angestrebt werden.

 

Da die anteilige Versorgung durch den Landkreis Wolfenbüttel innerhalb seines Konzeptes nicht ausreichen wird, soll die Firma HTP  aufgefordert werden ein Konzept für die Gemeinde Haverlah für allen drei Ortsteilen mit einem Kostenangebot zu erarbeiten und der Gemeinde vorzutragen.

 

Ein entsprechender Beschluß wurde gefaßt, so daß jetzt mit HTP, unserem Netzanbieter, über einen Vorschlag verhandelt wird.

 

Der Beschluß ist bis heute nicht ausgeführt, obwohl er schon angemahnt wurde. Wir wissen nicht, wieviel hotspots nötig wären, um die Ortsteile zu versorgen.

 

Hallo Salzgitter schreibt am 25.02.2017:

                         Ratssitzung

 

am 19.03.2019

 

die Inhalte stellen wir hier demnächst vor

 

vgl Ratssitzungen 20.11.2018

 

https://www.cdu-haverlah.de/ratssitzungen/gemeinderat-am-20-11-2018/

 

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© Jochen-Konrad Fromme