Krippenplätze in Haverlah

 

Rappelkiste Haverlah

Alles ist überstanden, aber die Verantwortlichen haben offenbar nichts gelernt. Das zeigt die Behauptung in der heutigen Tageszeitung (18.12.2018), es habe keine Lärmbelästigung gegeben.

 

Die Fakten sind andere: Wird der Tageslärm von 80-90 dB überschritten, treten bei Kindern Lärmschäden auf. So beschreibt es die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen im A&A Forum der Unfallkasse vom 4.11.2009 [ Folie 25 https://www.unfallkasse-nrw. Ein Bohrhammer verursacht Lärm zwischen 108 und 120 dB. Unstreitig ist, dass mit dem Bohrhammer gearbeitet wurde, während Kinder im Kindergarten waren. Da wird immer noch behauptet es habe keine übermäßigen Lärmbelästigungen gegeben.

 

Statt durch diffamierende Angriffe auf die Menschen, die versucht haben den Eltern zu helfen, abzulenken sollten diejenigen, die durch die Entscheidung "Umbau im vollen Betrieb" die Verantwortung für ihre Entscheidung übernehmen und dazu stehen. Angebracht wäre es, sich bei den Eltern für diese Zumutung zu entschuldigen.Wird der Tageslärm von 80-90 dB überschritten, treten bei Kindern Lärmschäden auf. So beschreibt es die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen im A&A Forum der Unfallkasse vom 4.11.2009 [ Folie 25 https://www.unfallkasse-nrw.de/fileadmin/server/download/PDF_Container/Laerm_in_Kitas.pdf].

 

Ein Bohrhammer verursacht Lärm zwischen 108 und 120 dB. Unstreitig ist, dass mit dem Bohrhammer gearbeitet wurde, als Kinder im Kindergarten waren. Da wird immer noch behauptet es habe keine übermäßigen Lärmbelästigungen gegeben.

Zum Vorwurf der Lüge erhoben vom Bürgermeister in SalzgitterRegional:

 

Zum Verfahren in der Kindergartensache:

 

Eltern hatten sich an das Ratsmitglied René Weniger gewandt. Dieser hat das in einer Mail an die Samtgemeinde und an den Bürgermeister zusammengefaßt  und gebeten das zu prüfen (07.11.2018). Darauf erfolgte kein Echo (weder Eingangsbestätigung noch Hinweis, man gehe der Sache nach). Dann habe ich wegen der Wichtigkeit beantragt das Thema auf die Tagesordnung des schon terminierten Verwaltungsausschuß vom 13.11.2018 zu setzen(07.11.2018). wieder kein Echo.

 

Da mußten wir davon ausgehen, daß die Behandlung als Tagesordnungspunkt abgelehnt wird, wie es dann auch geschehen ist.

 

Wenn man keine Mehrheit hat, bleibt dann nur der Weg über die Öffentlichkeit. (11.11.2018)

Verwaltungsausschuß 13.11.2018

 

Zum Inhalt:

 

Es hat Gespräch mit Eltern und dem Elternsprecher gegeben,  die den Inhalt des Briefes von Ratsmitglied René Weniger an den BGM und die Samtgemeinde bestätigt haben. Mit dem Elternvertreter wurde vereinbart ein Gespräch mit mehreren Eltern aus allen Gruppen und einem Vertreter aus dem Kindergartenausschuß der Samtgemeinde zu führen.

 

Inhaltlich ist es unzutreffend, daß alles in Ordnung ist. Die Eltern erheben massive Vorwürfe.

 

Das Hauptargument von Herrn Wolf zum Verfahren, es habe keine Beschwerden gegeben ist falsch. Laut Auskunft der Samtgemeinde gegenüber einem Elternteil, daß sich beschwert hat, war das nicht die erste Beschwerde. Es habe schon mehrere Elternbeschwerden gegeben und auch Gespräche mit Eltern.

 

Zum Thema „Nachtreten“ ist nur anzumerken, daß es um die Verantwortung für die Belastung der Kindergartenkinder geht. Die CDU hatte seinerzeit schon zu Ende gedacht und die Probleme kommen sehen, deshalb wollte sie einen Weg, der die Erweiterung in einem separaten Bauteil vorsah, das man ohne Beeinträchtigung des Betriebes als unabhängigen Baukörper hätte erstellen können und dann in den Ferien in wenigen Tagen eine Verbindung der Baukörper hätte herstellen können.

 

Wenn andere nicht zu Ende gedacht haben ist das ihr Problem. Aber damit haben sie die Verantwortung für die Erschwernisse und Belastungen der Kinder übernommen. Sie sind die Verursacher der Probleme. Das muß auch heute klargestellt werden und ist kein „Nachtreten“. Fehler holen einen eben im Laufe der Zeit ein.

 

 

                 Inanspruchnahme des gemeindeeigenen Grundstückes am Kindergartengebäude                     Haverlah durch die Samtgemeinde Baddeckenstedt

 

                Behandlung im Gemeinderat am 29.03.2017

 

Alle wollen Krippenplätze für Haverlah. Unterschiedliche Auffassungen gibt es nur über den technischen Weg der Umsetzung.

 

Vorgeschlagen wurde vom BGM die Wohnung für die Schaffung der Krippenplätze der Samtgemeinde zu überlassen und das ganze Gebäude umzubauen, weil die Krippenplätze nach unten sollen, müssen auch alle Sanitäreinrichtungen umgebaut werden.

 

Wir können dem Vorschlag so nicht folgen weil:

 

  • Die Verkürzung unseres Vorschlages auf eine einfache Blechcontainerlösung verzerrt unseren Vorschlag. Wir sind für einen Anbau als Lösung anstelle des jetzigen Carportes.
  • durch den Umbau des ganzen Gebäudes im Betrieb kann der       Kindergartenbetrieb nicht   ungefährdet gewährleistet  werden
  • die Lösung des Totalumbaus des Gebäudes unwirtschaftlicher ist als ein        Anbau/Pavillion/Container,
  • eine Container-/Anbaulösung ginge schneller und wäre kalkulierbar.
  • das vorgelegte Angebot ist kein Wettbewerbsangebot. Es gibt – wie ein           Blick ins Internet zeigt – auch preiswertere und baulich bessere Lösung. Man will also nicht         und hat hier nur ein Alibi geschaffen.
  • die angeblich erforderlichen 120 m2, wie sie dem Vergleichsangebot als notwendiger Raum zugrunde gelegt wurden, lassen sich auf dem Grundriß der Wohnung nicht zusätzlich gewinnen zumal große teile davon schräg snind

 

Wir haben uns nach Baukosten erkundigt. Man muß für einen Anbau (also weder Pavillon noch Container sondern konventionelle Bauweise, wie das Gebäude selbst) rund 2.000 € pro Quadratmeter rechnen. Für 240.000 € würde man also einen kompletten Anbau für die gewünschten 120 qm erhalten und das ohne Kosten- und Betriebsrisiko.

 

   Deshalb können wir so  nicht zustimmen.

 

Wir wollen auch nicht verschweigen, daß wir mit der Art und Weise, wie die Wohnung “frei gemacht wurde” nicht Einverstanden sind. Hier wurde eine rechtlich unzulässige Wohnungskündigung angedroht. Wohnraum kann man nur für den Eigenbedarf zur Wohnungsnutzung kündigen. Das ist hier nicht der Fall. Merkwürdigerweise erkennt die Mehrheit dieses Argument für einen vergleichbaren Fall in Steinlah an.

 

Der Wohnungsinhaber hat lediglich eingewilligt, weil er nicht mit dem Makel im Dorf herumlaufen wollte, möglicherweise Krippenplätze in Haverlah verhindert zu haben. Er ist sich durchaus im Klaren, daß er sich erfolgreich hätte wehren könne. So geht man mit Menschen nicht um.

 

 

Laut Zeitungsberichten benötigt die Samtgemeinde weitere Krippenplätze und prüft dazu auch Möglichkeiten der Unterbringung in Haverlah auf dem Gelände des Kindergartens.

 

Wenn neue Plätze geschaffen werden, ist es wünschswert, auch welche in Haverlah zu haben, deshalb besteht Einigkeit dieses Vorhaben zu unterstützen.

 

Angesichts der über das vorhandene Grundtück gehenden Leitungen ist das Grundstück nicht an allen Stellen baulich uneingeschränkt nutzbar. 

 

Die CDU hat vorgeschlagen, daß Problem durch den Bau eines Pavillions oder durch die Aufstellung eines Containers zu lösen. Von der Bauqualität macht das zu einem Umbau des vorhandenen Gebäudes keinen Unterschied. Es geht aber wesentlich schneller und ist kalkulierbar. 

 

Wer das Problem durch einen Umbau innerhalb des Gebäudes regeln will, verliert die Wohnung und muß praktisch das gesamte Gebäude umbauen. Das stört oder unterbricht den Betrieb, dauert wesentlich länger und ist in seinen Kosten unkalkulierbar.

 

Sowohl die schnelle als auch die kostengünstige Lösung liegt im Interesse der Gemeindebürger auch wenn formell die Samtgemeinde Träger der Maßnahme ist, denn über die Samtgemeindeumlage tragen sie die Kosten für unnötige Risiken, deshalb geht es auch um unser Geld.

 

Die CDU wird keiner Maßnahme zustimmen, bevor nicht ein Kostenvergleich der unterschiedlichen Variationen vorliegt.

 

 

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© Jochen-Konrad Fromme