Über allen Gemeindehaushalten schwebt das             Risiko eines Neubaus für die                              Samtgemeindeverwaltung

 

Ich kann und will die Frage, ob ein Neubau für die Samtgemeindeverwaltung sinnvoll ist oder nicht, nicht beurteilen.Ich will aber auf wichtige Folgen für die Mitgliedgemeinden hinweisen.

Da die Samtgemeinde sich über die Samtgemeindeumlage finanziert, werden die Folgen etwaiger Beschlüsse von den Mitgliedsgemeinden zu tragen sein.

Geht man von 3 Mio. € Investionssumme aus, dann ergeben sich daraus laufende Liquiditätslasten von ca. 3 % Zinsen und 2 % Tilgung. Unter diesen Tilgungssatz sollte man keinesfalls gehen, weil sonst der Finanzierungsaufwand in den nächsten 30 Jahren deutlich höher wäre.
Das bedeutet ca. 150.000 € p. a. Das entspricht ca. 2 Punkten  Samtgemeindeumlage. Damit kann sich jede Gemeinde ausrechnen, was auf sie zukommt.

 

Bei einem Gesamthaushalt nach Abzug der Umlagen von

   

Ist 2018

Plan 2019

Plan 2020

Planung 2021

Planung 2022

Planung 2021

 

bereinigte Erträge

        213.812  

         157.300  

         255.800  

        345.300  

       355.700  

        362.400  

 

bereinigte Aufwendungen

        325.825  

         383.500  

         337.200  

        329.700  

       317.400  

        316.200  

 

bereinigtes Ergebnis

-       112.013  

-        226.200  

-Verlust       -      81.400  

           15.600  

          38.300  

           46.200  

und einem Volumen von 82.000 € für einen Punkt Samtgemeindeumlage wären das 164.000 € zusätzlicher Aufwand, die uns die Handlungsfähigkeit nehmen würden.

 

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© Jochen-Konrad Fromme