Bei gleichen Kosten mit weniger Risiko die Zukunft der Feuerwehr sichern.

Dorfgemeinschaftshaus Haverlah

 

Zum Thema „Dorfgemeinschaft“ hat der Technische Ausschuß getagt. Der Entwurf des Architekten wurde diskutiert Hinsichtlich der Gestaltung des Hauptraumes gab es große Überein-stimmung. Im Detail, ins-besondere zur Gestaltung der Bücherei, der Schaffung eines Jugendraumes, bei der Abgrenzung Feuerwehr/Gemeinde im Bereich des geplanten Stuhllagers, bedarf es neuer Überlegungen und einer Anpassung der Pläne.

 

 

Streitig hingegen war die Frage, soll der Baukörper als Anbau an das alte Sportheim angesetzt werden oder ist es besser, ihn nach Osten als separaten Baukörper zu verschieben.

 

Würde man dies, wie von der CDU vorgeschlagen tun, wären für die Feuerwehr auch in Zukunft Entwicklungs-möglichkeiten gegeben. Das DGH wäre unverändert.

 

Hinsichtlich der Kosten würde das nichts ändern, denn durch die Anbausituation wird nichts gespart. Schon aus statischen Gründen werden alle Wände als Auflage für die Dachkonstruktion gebraucht. Ganz im Gegenteil: durch den Anbau steigt das Risiko, das Alt- und Neubau als einheitlicher Baukörper betrachtet werden und durch der Altbau sofort auf den aktuellen Stand der brandschutz-technischen und energetischen Bestimmungen gebracht werden muss. Das brächte erhebliche Mehrkosten, ohne dass dem ein höherer Nutzen gegenüberstehen würde. Dieses Risiko der Anpassungsnotwendigkeit des Altbaus, ist sehr groß, solange die Verbindungswand zwischen den Altbaubauteil und Neubauteil durch Türen und damit Nutzungsverbindungen öffnet, so daß die Wand aussieht wie ein Schweizer Käse, lässt sich mitnichtargumentieren, der Altbau bleibe unangetastet. Auf dieses Risiko hat auch der Architekt hingewiesen.

 

Auch die Absicht, den jetzigen Gemeinschaftsraum als Besprechungs-raum für das Dorfgemeinschaftshaus bzw. die Dorfgemeinschaft zu nutzen, wäre ein Indiz für eine Verzahnung der Nutzungen  und damit einer Gesamtbaumaßnahme. Dies  erhöht das Risiko der Notwendigkeit den Altbau zu sanieren und damit einer Kostenerhöhung.

 

Die CDU musste darauf aufmerksam machen, dass durch den Wegfall der alten Schule künftig im Neubau ein Jugendtraum gebraucht wird. Dies wurde allseits akzeptiert und erfordert eine Anpassung des Planes.

 

Auch der vorgesehene Büchereiraum, der ehemalige Schiedsrichterraum, ist weder baulich noch von der Größe her für diese Funktion geeignet und muss an anderer Stelle neu konzipiert. Dieser Hinweis der CDU wurde allseits akzeptiert.

Bleibt lediglich die gemeinsame Heizung. Diese könnte man auch mit Leitungen auf dem Grundstück verbinden. Die Entfernungen sind so gering, dass daraus kein technisches und kostenmäßiges Problem entsteht.

 

Um die Zukunft der Unterbringung der Feuerwehr muß man sich ernsthaft Sorgen machen. Die vorhandenen Räume entsprechen nicht den Vorschriften. Ich erinnere in diesem Zusammengang an den Hinweis des Jugendwartes in der Generalversammlung, daß man mit den Gästen der jugendfeuerwehr zum Duschen zur Feuerwehr nach Steinlah fahren müsse. Es ist also nur eine Frage der Zeit, wann die Räume auf einen neuen Stand gebracht werden müssen, wie das gegenwärtig in Sehlde und Heere gemacht wird. Dann braucht man Platz. Nach einem Anbau, wie er gegenwärtig von den Mehrheitsfraktionen vertreten wird, wäre er nicht mehr vorhanden. Nach Westen gibt es keine Ausdehnungsmöglichkeit, weil dieser Platz als Ausgleichsmaßnahme durch den Naturschutz gebunden ist. Nach Osten würde man nicht gehen können, weil das der Zugang zum neuen DGH wäre. Der Altbauteil, der jetzt als Sanitäranlagen, Lagerraum usw. genutzt wird, würde keinen ausreichenden Platz bieten, um die fehlenden Räume zu schaffen.

 

Die CDU hat vorgeschlagen diese Problematik durch eine Bauvoranfrage zu klären.

 

Offen ist auch noch – darauf hat die CDU ebenfalls hingewiesen – wie Ersatz für einen Besprechungsraum im DGH-Teil geschaffen werden kann.

 

Weil alle Fraktionen die alte Schule aufgeben wollen, wenn das DGH genutzt werden kann, muß Ersatz für alle bisherigen Funktionen im Neubau geschaffen werden. Wenn man - wie die Mehrheit das offenbar will - dazu den bisherigen Clubraum im alten Sportheim verwenden will, dann spricht das für eine Gesamtmaßnahme und erhöht das Kostenrisiko.

 

Das gilt auch für das Argument, durch den Anbau wolle man eine erneute Erschließung und die damit verbundenen Kosten sparen. Offener kann man den Zusammenhang nicht erklären und damit das Risiko der Sanierung des Altbaus erhöhen.

 

 Keine Doppelinvestitionen in Haverlah - deshalb       Probleme mit der Feuerwehr vorher klären 

 

Im Zusammenhang mit der Schaffung einer Dorfgemeinschaftseinrichtung geistert immer noch die Vorstellung durch die Gemeinde im Zuge eines Anbaus an das alte Sportheim Räume, die zur Zeit von der Feuerwehr genutzt bzw. verwaltet werden, mit einzubeziehen.

 

Unabhängig von der Sinnhaftigkeit oder dem Unsinn der Einbeziehung von Altbausubstanz, würden dadurch der Freiwilligen Feuerwehr Räume entzogen, die sie dringend benötigt. Das bezieht sich auf einen Lagerraum (Fertiggarage) und die Toilette. Außerdem würden die Duschen, deren Benutzung der Feuerwehr jetzt gestattet ist, entzogen.

 

Die CDU befürchtet, daß durch diese Veränderungen das Feuerwehrgerätehaus in das Visier der Feuerwehrunfallkasse gerät, weil man es ohne Herrentoilette und Duschen nicht betreiben kann bzw. nicht betreiben darf.

 

IM VA hatten wir versucht diese Frage zu klären, zumal sie auch von Anderen gestellt worden war.

 

Samtgemeindebürgermeister Kubitschke hatte mehrfach gebeten diese Frage zu beachten und – wenn ein Berührungspunkt gegeben ist – die Feuerwehr zu beteiligen.

 

Wir wurden im wahrsten Sinne des Wortes abgebürstet, weil für die Feuerwehr die Samtgemeinde zuständig sei und die Gemeinde machen könne, was sie wolle.

 

Das ist viel zu kurz gedacht. Alles was die Samtgemeinde macht finanzieren wir über die Samtgemeindeumlage, von der die Gemeinde Haverlah den größten Teil pro Einwohner zu bezahlen hat. Also es geht am Ende auch um unser (Steuer-)Geld.

 

Aber nicht nur das: Wir befürchten am Ende einen Doppelbau mit Doppelkosten. Wenn das Feuerwehrhaus nicht benutzbar bleibt, dann muß ein Neues gebaut werden. Da mit den jetzigen Vorstellungen eine weitere Entwicklung der Feuerwehr verbaut würde, muß die Feuerwehr vollständig neu gebaut werden. Das bedeutet, es sind sowohl die neusten DIN-Normen (Bau Feuerwehr-gerätehäuser DIN 14092??) sowie Energievorschriften einzuhalten. Das würde übrigens auch für einen Umbau gelten. Das würde dazu führen, daß kurz nach dem Dorfgemeinschaftshaus mit allen Einrichtungen auch ein neues Gerätehaus mit Millionenkosten (vgl. Beispiel in Heere und Sehlde) zu bauen wäre.

 

Wir hätten dann zwei Häuser nebeneinander mit zwei Heizungen, zwei Sanitäranlagen, zwei großen Veranstaltungsräumen und Außenanlagen. Das wäre „Schilda“. Das können und wollen wir uns nicht leisten.

 

Deshalb müssen die Fragen endgültig geklärt und zusammen gelöst werden. Ein KOMBI-Bau würde zumindest im Bereich Heizung, Sanitäranlagen (allg. z. B. Toiletten), Versammlungsraum und Außenanlagen gemeinsam nutzbar sein und nur einmal Kosten verursachen. Durch ein geschicktes bauliches Konzept kann man das so gestalten, daß die Feuerwehreinrichtungen ggf. auch zeitlich versetzt zukunftssicher und entwicklungsfähig gestaltet werden können. Durch Doppelnutzungen und Anbaumöglichkeiten lassen sich Kosten sparen.

 

Das muß zumindest geklärt sein, bevor der erste Euro investiert wird.

 

Wir haben dazu alle Zeit der Welt, weil wir zunächst in die Vorstufe der Dorfentwicklungsmaßnahme gekommen sind. In die eigentliche Dorfentwicklung mit Investitionszuschüssen kommen wir erst 2020 mit ersten Förderungsmöglichkieten 2021.

 

Architekt ausgesucht

 

Die Fraktionen haben sich im Verwaltungsausschuß (VA) auf einen Architekten geeinigt, der zunächst kalkulierbare Vorschläge in Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgruppe aus dem Rat erarbeiten soll Der Auftrag kann erteilt werden, sobald ein genehmigter Haushalt vorliegt.

 

Machbarkeit nicht aus dem Auge verlieren

 

In der Diskussion wurde deutlich, daß ein Neubau auf der Pascheburg nur dann Sinn macht, wenn man dies gemeinsam mit einer zukunftsweisenden Lösung für die Feuerwehr umsetzt. Dann könnte man die Kosten für Gemeinschaftsraum, Heizung, Erschließung, Sanitäreinrichtungen und Außenanlagen mit der Samtgemeinde teilen. Das wäre wirtschaftlich vertretbar.

 

Was nicht passieren darf ist, daß zunächst das DGH gebaut wird und in kürzester Zeit festgestellt wird, auch die Feuerwehr benötigt einen Neubau und dann wird daneben das Raumprogramm noch einmal mit hohen Kosten erstellt. Über die Samtgemeindeumlage müssen wir das auch finanzieren. Das wäre nicht verkraftbar. Die Gefahr besteht, weil das Alte Sportheim, derzeit von der Feuerwehr genutzt, bis auf die Fahrzeughalle weder hygienisch noch technisch noch  energetisch den heutigen Vorstellungen und Vorschriften entspricht, so daß in absehbarer Zeit etwas passieren muß.

 

Wenn man das Feuerwehrgerätehaus verändert, muß es den heutigen Vorschriften entsprechen. Dies kann man mit dem vorhandenen Baukörper nicht umsetzen. Da er aufgrund seiner überalterten Baustruktur nicht verwertbar ist, wird ein Neubau in jedem Falle wirtschaftlicher.

 

Auch darf man den Bürgern nicht verheimlichen, daß ein DGH mit erblichen wirtschaftlichen Lasten verbunden ist, die ohne massive Steuererhöhungen nicht umgesetzt werden kann.

 

Da Eigenkapital zur Finanzierung nicht vorhanden ist, kann die Finanzierung nicht über Abschreibungen erfolgen. Es ist von Baukosten nicht unter 1 Mio. € auszugehen. Selbst wenn man von günstigen Konditionen ausgeht und 4 % Zinsen plus 1 Tilgung ausgeht, bedeutet das allein 60.000 € pro Jahr an notwendigem Finanzaufwand. Dazu kommen die Kosten für den Betrieb und die Verwaltung, die sicher nicht unter 10.000 € pro Jahr zu haben sind.

 

Da der Haushalt keinerlei Spielräume ausweist, aus dem das zu bezahlen ist, bedeutet dies eine Steuererhöhung um mindestens 25 Punkte. Zusammen mit dem in Zukunft erforderlichen strukturellen Ausgleich, der 40 Punkte Steuererhöhung nach Verzehr der Überschußrücklage erfordern wird, und der dann ebenfalls erforderlichen Finanzierung der Erhöhung der Samtgemeindeumlage, die 40 Punkte erfordern wird, bedeutet dies notwendige Steuersätze unter Einschluß des Dorfgemeinschaftshauses Haverlah von rund 450 Punkten Grundsteuer A und B sowie einer Gewerbesteuer von 460 Punkten. Das gehört auch zur Wahrheit.

 

Angesichts dieser Tatsachen ist ein isolierter Neubau nicht zu vertreten. Das geht nur in Kombination mit der Feuerwehr oder es müssen andere finanzierbare Lösungen gefunden werden.

DGH Haverlah/Feuerwehr

 

Die CDU-Fraktion hat sich sowohl mit dem Zustand der Unterbringung der Feuerwehr Haverlah als auch mit dem Projekt Dorfgemeinschaftshaus Haverlah befaßt.

 

Um die Kosten für die Gemeinde tragbar zu gestalten, sollten wir prüfen, ob nicht durch Mehrfachnutzung die Kosten für alle Beteiligten verkraftbar gemacht werden können.

 

Veranstaltungsraum, Sanitäranlagen, Heizung und Parkplätze könnten von allen genutzt werden. „Geteiltes Leid ist halbes Leid“, deshalb würde sich dies für alle Seiten rechnen.

 

Was nicht passieren darf ist, daß die Gemeinde für viel Geld ein Dorfgemeinschaftshaus baut und kurz danach die Feuerwehr in unmittelbarer Nachbarschaft dasselbe Programm noch einmal daneben stellt, nur weil es sich um unterschiedliche Träger handelt.

 

Im Rahmen des CDU-Samtgemeindeverbandes haben wir uns durch den stellv. Landrat und stellv. CDU-Kreisvorsitzenden Uwe Schäfer über Fördermöglichkeiten durch den Zukunftsfonds ASSE unterrichten lassen. Für das DGH können wir einen Antrag stellen. Das haben wir schon vor längerer Zeit angeregt.

 

Der CDU-Samtgemeindeverband wird im Laufe des Jahres für die Vereine und Dörfer eine Informationsveranstaltung zum Thema „Zukunftsfonds ASSE“ veranstalten.

 

Durch kombinierte Vorhaben kann man die Kosten für alle, auch die Maßnahmen der Samtgemeinde müssen wir über die Umlage finanzieren, senken. Wenn man zum Beispiel ein gefördertes Dorfgemeinschaftshaus hat, braucht man für das nichtförderfähige Gerätehaus nur noch drei statt vier Wände.

   Standortentscheidung ohne Netz und Boden

 

In der Ratssitzung vom 13.09.2017 hat der Rat mehrheitlich den Standort Pascheburg und damit den kompletten Neubau beschlossen. 

 

Diese Entscheidung fiel ohne Kostenschätzung und ohne kostengünstigere Alternativen zu prüfen. 

 

Für eine solche Maßnahme reichen die ohnehin wegen des strukturellen Haushaltsdefizit schrumpfenden Reserven in keinem Fall aus. Es kann also nur mit erheblichen Kreditaufnahmen umgesetzt werden. Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen.

 

Auch in der CDU gibt es keine einheitliche Meinung, aber es stellt sich doch die ernsthafte Frage, ob man nicht auch preiswertere Alternativen prüfen muß. Schon jetzt - ohne Folgekosten für das DGH Steinlah - kann der Haushalt der Gemeinde dieses Großvorhaben nicht ohne erhebliche Steuererhöhungen finanzieren. 

 

Mit den Folgekosten für zwei Dorfgemeinschaftshäuser und den zusätzlichen Zinsen für Kredite wird sehr schnell die Verdoppelung der Steuern erforderlich werden. Das macht wenig Sinn.

 

DGH Haverlah Stellungnahme der CDU zum Fortgang

 

Bezüglich des DGH Haverlah sind wir - nachdem die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm abgelehnt worden ist - realistisch betrachtet keinen Schritt weiter.

 

Die Standortentscheidung kann nicht ohne Betrachtung der Kosten und Folgekosten gefällt werden. Alle Versuche, dieses ohne diesen wesentlichen Teil der Entscheidungsgrundlagen zu einer Entscheidung zu bringen, sind unverantwortlich und täuschen eine Scheinobjektivität vor. Deshalb bleibt nichts anderes übrig, als einen vollständigen  Überblick über die Kosten und die Folgekosten zu gewinnen. Nur wenn man die Kosten und die Dauerbelastung kennt, kann man verantwortlich über die Ausgabe von Steuergeldern entscheiden. Dabei sind zwei Möglichkeiten denkbar:

 

a) Man geht von dem Objekt "Alte Schule" als einer bestehenden Liegenschaft, die genutzt werden muß, aus und lässt hierfür eine qualifizierte Kostenermittlung nach DIN 276 erstellen. Wenn sich hierbei Probleme ergeben, geht man dazu über, für das zweite Objekt – Neubau auf der Pascheburg – ebenfalls eine qualifizierte Kostenschätzung nach DIN 276 anzufertigen.

b)Man lässt für beide Objekte eine qualifizierte nach DIN 276 erstellen und nimmt die Doppelkosten  von vornherein in Kauf.

 

Die CDU sieht nur die Lösung b) als realistisch an, um  vorwärts zu kommen.

20.05.2017

            Dorfgemeinschaftshaus Haverlah direkt angehen

                                                       

                                                                                                                            10.09.2016

 

Die Befragung hat den Bedarf für einen Gemeinschaftsraum für ca. 100 Personen ergeben.  Wenn wir einen Raum mit 100 bis 120 qm Größe schaffen können, haben wir alle Bedürfnisse sicher abgedeckt. Dieser Raum muss teilbar sein und sollte in seiner Gestaltung, z. B. Fußboden und Nebenräume, so ausgelegt werden, dass man damit möglichst viele Zwecke erfüllen kann.

 

Wenn man die in Betracht kommenden Liegenschaften durchgeht, kommen nur die Pascheburg mit einem Neubau und die alte Schule mit einem Anbau in Betracht. Wir orakeln nicht über Eignung oder Nichteignung, sondern halten uns an Fakten. Mit dieser Erkenntnis muss das Verfahren fortgesetzt werden.

 

Für einen Anbau an die alte Schule sprechen die zentrale Lage und die Verwendung eines vorhandenen Gebäudes. Hier wird statt neuer Flächenversiegelung bestehendes  auf Dauer sinnvoll genutzt. Deshalb soll diese Variante vorrangig geprüft und auf kostenträchtige andere Prüfungen vorerst verzichtet werden. Sie kommen nur in Betracht, wenn sich der Anbau als unmöglich oder zu teuer erweisen sollte. Das ist für uns der verantwortliche Umgang mit Steuermitteln. Um voran zu kommen, werden wir einen entsprechenden Antrag im Gemeinderat einbringen.

 

Investitionen in das Gemeinschaftsleben müssen nicht möglichst groß sein, sondern kostengünstig den Bedarf der Einwohnerinnen und Einwohner erfüllen. Die Entwicklung vieler Varianten, von denen nur eine umgesetzt werden soll, kosten nur Geld und Zeit, ohne einen Mehrwert zu erbringen. Über dieses Stadium sind wir hinaus.

 

Hier gab es im Gemeinderat vom 21.09.2016 deutliche Fortschritte.

 

Die Fraktionen haben einvernehmlich den Bedarf auf 120 Plätze des Gemeinschaftsraumes festgelegt. Damit gibt es einen wichtigen Eckpunkt für das weitere Verfahren und eine Planungsgröße für den Architekten.

 

In einem zweiten Schritt soll die Standortentscheidung vorbereitet werden. Dazu wurde die Verwaltung beauftragt mit der Kirchengemeinde zu verhandeln, ob und zu welchen Konditionen ein Anbau an der alten Schule möglich wäre.

 

Das ist notwendig, weil die Grenze zwischen Gemeinde und Kirche entlang des Traufenfalles der alten Schule verläuft. Wenn dort angebaut werden soll, bedarf es einer Einigung mit der Kirchengemeinde.

 

Wenn dies geklärt ist, dann soll über den Standort beschlossen werden, um die konkrete Planung anzugehen.

 

Dann stehen zwei Standorte zur Auswahl. Ein Neubau auf der Pascheburg und ein Anbau an der alten Schule. Wenn das möglich wäre, ist die CDU für eine vorrangige Prüfung des Anbaus an der alten Schule.

 

Damit hat der Rat einen deutlichen Schritt in Richtung des von der CDU  bereits im September gemachten Vorschlages  [https://124.sb.mywebsite-editor.com/app/425686409/145324/] getan . Es geht weiter.

 

Nachdem die Aufnahme des Ortsteils  Haverlah in das Dorfentwicklungsprogramms im ersten Anlauf gescheitert ist, muß jetzt ohne Zuschuß weitergeplant werden.

 

Die CDU hat in der Ratssitzung vom 10.05.2017 deutlich gemacht: Wenn nun eine Standortentscheidung gefällt werden soll, benötigt man eine saubere Kostenschätzung. Das geht nur nach den Regeln der Kostenschätzung für Hochbauten (DIN 276), die alle Kosten eines Projektes enthalten. Es kann nicht angehen, dass, wie in der vorigen Wahlperiode, wesentliche Kosten bei der Betrachtung außen vor gelassen werden.

 

Die Fraktionen werden über den Fortgang beraten. Für die CDU-Fraktion kommt es nicht auf irgendwelche abstrakten oder scheingenaue Standortbewertungen an. Wir gehen davon aus, das die Bedürfnisse aus der Umfrage erfüllt werden können. Nur solche Objekte werden betrachtet. Dann kommt es darauf an, welche Kosten und Folgekosten für welches Objekt entstehen würden. Nur auf dieser Basis ist ein verantwortlicher Umgang mit Steuermitteln gegeben. Deshalb müssen wir in den sauren Apfel beißen und uns für die infrage kommenden Objekte eine qualifizierte Kostenschätzung machen zu lassen.

Dazu bedarf es eines Auftrages an einen entsprechend erfahrenen Architekten.

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© Jochen-Konrad Fromme